Corona – FAQs

Hier finden Sie Antworten auf uns häufig gestellte Fragen rund um Corona. Bitte setzen Sie als Erziehungsberechtigte uns umgehend in Kenntnis, wenn Ihr Kind außerhalb der Schule positiv getestet wurde oder in Quarantäne muss, damit die notwendigen schulischen Maßnahmen ergriffen werden können und Gerüchten vorgebeugt werden kann. Sie können sich wiederum auf uns verlassen, dass wir Sie sofort informieren, wenn für Sie Handlungsbedarf besteht.

Für alle Fragen, Mitteilungen usw. rund um Corona haben wir die Mail-Adresse corona@martin-behaim-gymnasium.de eingerichtet.

Wie lange dauert eine Quarantäne bzw. Isolation?

Seit 11. Januar gelten kürzere Quarantäne- und Isolationszeiten für Kontaktpersonen und Infizierte.

Schüler*innen, die Kontaktpersonen sind, können die Quarantäne nach fünf Tagen durch einen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest beenden, sofern in dieser Zeit keine Symptome aufgetreten sind. Der Test muss bei Rückkehr in die Schule im Sekretariat vorgelegt werden. Ohne Testung endet die Quarantäne nach zehn Tagen.

Infizierte können sich ab dem siebten Tag durch einen PCR- oder Antigen-Schnelltest freitesten. Der Test muss bei Rückkehr in die Schule im Sekretariat vorgelegt werden. Ohne Test endet die Isolation nach zehn Tagen.

Mein Kind hat einen positiven PCR-Test. Was ist im Bezug auf die Schule zu beachten?

Bitte informieren Sie uns umgehend telefonisch oder per Mail, wenn Ihr Kind einen PCR-Test durchgeführt hat und Sie das positive Ergebnis erhalten haben. Bitte halten Sie uns während der Isolation z.B. über Mitteilungen des Gesundheitsamtes o.Ä. auf dem Laufenden.

Bei Symptomfreiheit sollte Ihr Kind von zu Hause aus am Distanzunterricht teilnehmen. Die Lehrkräfte stellen dazu Unterrichtsmaterial auf Mebis ein, z.T. werden Stunden auch über unser Videokonferenzsystem Visavid gestreamt. Hinweise zum Ablauf der einzelnen Stunden (ggf. auch ein Link zum virtuellen Klassenraum) werden im Stundenplan Ihres Kindes veröffentlicht (einsehbar über Web-Untis bzw. mit der Untis-App).

Ihr Kind kann sich ab dem siebten Tag durch einen von einer geschulten Person durchgeführten  PCR- oder Antigen-Schnelltest freitesten. Das negative Testergebnis muss bei der Rückkehr in der Schule vorgelegt werden (wenn der siebte Tag z.B. auf einen Samstag fällt und ab Montag wieder die Schule besucht wird, ist die sonst übliche Gültigkeitsfrist für Schnell- bzw. PCR-Tests von 24 bzw. 48 Stunden bei der Rückkehr in die Schule nicht relevant). Ohne Test endet die Isolation nach zehn Tagen.

Weitere Hinweise finden Sie auf der Webseite der Stadt Nürnberg.

Mein Kind muss als Kontaktperson (Kontakt außerhalb der Schule) in Quarantäne. Was ist im Bezug auf die Schule zu beachten?

Bitte informieren Sie uns umgehend telefonisch oder per Mail, wenn Ihr Kind vom Gesundheitsamt als enge Kontaktperson eingestuft wurde und in häusliche Quarantäne muss.

Bitte stellen Sie zudem sicher, dass Ihr Kind von zu Hause am Distanzunterricht teilnimmt. Die Lehrkräfte stellen dazu Unterrichtsmaterial auf Mebis ein, z.T. werden Stunden auch über unser Videokonferenzsystem Visavid gestreamt. Hinweise zum Ablauf der einzelnen Stunden (ggf. auch ein Link zum virtuellen Klassenraum) werden im Stundenplan Ihrer Kinder veröffentlicht (einsehbar über Web-Untis bzw. mit der Untis-App).

Schüler*innen können die Quarantäne nach fünf Tagen durch einen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest beenden, sofern in dieser Zeit keine Symptome aufgetreten sind. Das negative Testergebnis muss bei der Rückkehr in der Schule vorgelegt werden (wenn das Ende der Quarantäne auf ein Wochenende fällt und ab Montag wieder die Schule besucht wird, ist die sonst übliche Gültigkeitsfrist für Schnell- bzw. PCR-Tests von 24 bzw. 48 Stunden bei der Rückkehr in die Schule nicht relevant). Ohne Test endet die Isolation nach zehn Tagen.

Von der Quarantäne ausgenommen sind Kontaktpersonen mit einer Booster-Impfung und geimpfte Genesene. Ebenso nicht in Quarantäne müssen doppelt Geimpfte und Genesene, deren Impfung oder Erkrankung jeweils weniger als drei Monate zurückliegt. In einem solchen Fall bitten wir allerdings immer, bei dem geimpften Kind einen PCR- oder Antigen-Schnelltest durchführen zu lassen und es erst nach negativem Ergebnis in die Schule zu lassen.

Weitere Hinweise finden Sie auf der Webseite der Stadt Nürnberg,

Wie laufen am MBG die morgendlichen Selbsttests ab?

Die Schüler*innen führen vor Unterrichtsbeginn montags. mittwochs und freitags selbstständig unter Aufsicht der Lehrkraft der 1. Stunde einen Schnelltest durch und legen ihre Testkassette auf das Klassentablett zu ihrer jeweiligen Nummer. Die Lehrkraft überprüft die Kassetten und gleicht die Tests mit der Liste der abwesenden, geimpften bzw. genesenen Schüler*innen ab.

Bei einem positiven Ergebnis wird das betroffene Kind zum Sekretariat begleitet. Dort wird in einem separaten Zimmer ein weiterer Schnelltest durchgeführt und das Kind wird – wenn erforderlich – beruhigt. In jedem Fall werden die Eltern verständigt mit der Bitte, das Kind abzuholen und umgehend einen PCR-Test zu veranlassen. In dem Gespräch wird auch geklärt, ob es daheim Anzeichen von Erkältungskrankheiten gibt. Wenn das Kind nicht abgeholt werden kann, wird mit den Eltern geklärt, ob es selbstständig nach Hause laufen oder mit dem Fahrrad fahren kann. Keinesfalls wird es mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause geschickt. Bisher haben wir immer eine hygienekonforme Lösung gefunden.

Welche Folgen hat ein positiver Schnelltest für die betroffene Klasse?

Da das Risiko besteht, dass das Virus ggf. innerhalb der Klasse weitergegeben wurde, wird die gesamte Klasse (auch die geimpften / genesenen Schüler*innen) vom Tag des positiven (Schnell)Tests eine Woche lang täglich vor Unterrichtsbeginn getestet.

Für die Festlegung weiterer Maßnahmen durch das Gesundheitsamt (z.B. Quarantäne für enge Kontaktpersonen, Klassenquarantäne) ist erst ein positiver PCR-Test (nicht schon das Schnelltestergebnis) relevant.

Der PCR-Test eines Mitschülers ist positiv ausgefallen. Welche Kriterien spielen bei der Festsetzung der anschließenden Maßnahmen durch das Gesundheitsamt eine Rolle?

Wesentlich für die Bestimmung der Quarantäne für den/die Betroffene, der engen Kontaktpersonen und möglicher Folgen für die Klasse sind bei einem bestätigten Corona-Fall in der Klasse

  • der Tag des letzten Kontakts (wenn das Ergebnis unserer Schnelltests noch vor bzw. kurz nach Unterrichtsbeginn vorliegt und der/die Betroffene sofort isoliert wird, zählt dieser Tag nicht als „Kontakttag“);
  • die Einhaltung der Hygieneregeln im Unterricht am Vortag (v.a. Lüftungsbedingungen, Lüftungspraxis, Masketragen, Abstand, wenn kurz die Maske abgenommen wurde, Aktivitäten wie Singen, Bewegung im Sport, Platzwechsel);
  • die Dauer der Kontakte mit Mitschüler*innen außerhalb des Unterrichts (z. B. in der Pause ohne Maske; deshalb ist es so wichtig, dass die Schüler*innen während des Essens Abstand halten).

Anders als noch im letzten Jahr gelten aufgrund der Maskenpflicht und der regelmäßigen Testung nicht mehr pauschal alle Klassenkamerad*innen als enge Kontaktpersonen.

Was ist, wenn in einer Klasse mehr als ein*e Schüler*in positiv getestet wird?

Zunächst ist es wichtig zu betonen, dass erst ein positiver PCR-Test (nicht schon das Schnelltestergebnis) für die Festlegung der Maßnahmen durch das Gesundheitsamt relevant ist. Wenn sich also in einer Klasse gerade jemand wegen einer durch PCR-Test nachgewiesenen Covid-Infektion in häuslicher Quarantäne befindet und in dieser Klasse jemand (z.B. beim Schnelltest in der Schule) ein positives Ergebnis aufweist, hat das zunächst noch keine Folgen für die Klasse. Erst wenn der PCR-Test des/der zweiten Schülers/in auch positiv ist und beide Fälle zeitlich eng zusammenhängen (3-Tage-Frist), wird vom Gesundheitsamt für die gesamte Klasse – außer für die geimpften Schüler*innen – eine 7-tägige häusliche Quarantäne als „enge Kontaktpersonen“ angeordnet.

Maßgeblich für die Berechnung der 7-tägigen Quarantänefrist ist der 1. Tag nach dem letzten Kontakt mit der 1. infizierten Person des sog. „Clusters“. Von diesem Tag an wird die Frist berechnet. Beispiel: Schüler A wird am Mittwoch morgens vor dem Unterricht positiv getestet, er verlässt umgehend die Schule, ein PCR-Test bestätigt am nächsten Tag das Ergebnis. Am Freitag derselben Woche wird Schüler B aus der Klasse positiv (schnell)getestet, dann muss – nach Bestätigung durch einen PCR-Test – die Klasse bis einschließlich Dienstag der folgenden Woche in Quarantäne. Anschließend wird sie weiterhin täglich bis Freitag getestet. Wenn das PCR-Ergebnis des 2. Falls länger auf sich warten lässt (was bei uns auch schon vorgekommen ist), kann es sein, dass die Quarantänefrist schon abgelaufen ist, bevor die Klasse sie überhaupt angetreten hat. Umso wichtiger ist in diesem Fall die sorgfältige tägliche Testung.

Von der Quarantäne ausgenommen sind Kontaktpersonen mit einer Auffrischungsimpfung und geimpfte Genesene. Ebenso nicht in Quarantäne müssen doppelt Geimpfte und Genesene, deren Impfung oder Erkrankung jeweils weniger als drei Monate zurückliegt. Wenn in einer Klasse nur wenige Schüler*innen geimpft sind, kann mit ihnen vereinbart werden, dass sie von zuhause am gestreamten Unterricht teilnehmen (ohne den Quarantänevorschriften zu unterliegen). Da dies v.a. in den unteren Jahrgangsstufen (altersgemäß) der Fall ist, haben diese beim Streaming (möglichst großer Teile) des Unterrichts Priorität. In den höheren Klassen wird i.d.R. weiter Präsenzunterricht erteilt und werden die Quarantäneschüler*innen weitestgehend über MEBIS versorgt.

Mein Kind ist geimpft bzw. genesen. Muss es dann noch an den Selbsttests teilnehmen?

Seit 10. Januar gilt die Testpflicht auch für geimpfte und genesene Schüler sowie für Schüler, die bereits eine Drittimpfung erhalten haben. Die bisherigen Ausnahmen von der Testpflicht für Schüler mit Impf- oder Genesenennachweis sind entfallen.